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Die
Edition »libri rari«
Fach- und Sachbücher
aus vergangenen Jahrhunderten |
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1980
Gründung
des Verlages
Th. Schäfer |
Werner Geißelbrecht gründete
1980 den Verlag Th. Schäfer im Rahmen der gleichnamigen
Druckerei und etablierte die Edition »libri rari«
(Bücher-Raritäten). Von nun an konzentrierte sich
das Verlagsprogramm überwiegend auf Bücher aus dem
19. und dem beginnenden 20. Jahrhundert. Es waren vor allem
Werke über traditionelle Handwerke und Architektur, über
Holzbau und Holzverarbeitung, die nachgedruckt wurden und ihren
Abnehmerkreis fanden. Die verschiedensten Handwerksberufe
Zimmerer, Schreiner, Drechsler, Maurer, Schlosser, Maler, Stukkateure,
Dachdecker, Fotografen etc. kamen nach und nach an die
Reihe. |
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1983
Jacob Leupolds
neunbändige
Technik-
Enzyklopädie
wird wieder
aufgelegt
(heute vergriffen)
»Bestseller« und
»Longseller«
ermöglichen die
Herausgabe von
wichtigen
Spezialwerken
in kleinen Auflagen
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Das Programm wurde im Laufe der Jahre
kontinuierlich erweitert, besonders um Werke zur Architektur.
Technikgeschichte unter anderem in Form der neunbändigen
ersten deutschsprachigen Technik-Enzyklopädie von Jacob
Leupold aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert. Allein
der Nachdruck dieses technikgeschichtlich bedeutsamen Gesamtwerkes
erforderte seinerzeit ein Investitionsvolumen von mehr als 320.000
DM. Abstecher in für die Edition jedenfalls
recht entlegene Gebiete wie Augenoptik, Kunst- und Kulturgeschichte,
Fotografie, Landwirtschaft, Mode und Schmuck wurden mit wechselndem
Erfolg unternommen. Bis heute sind in der Edition »libri
rari« mehr als fünfhundert Reprint-Titel erschienen;
der aktuelle Katalog des Verlages weist über 120 lieferbare
Reprints auf. Er dokumentiert ein weitgespanntes Programm. Viele
Titel »der ersten Stunde« sind wegen der beständigen
Nachfrage bereits in mehreren Auflagen erschienen. |
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1991
Mehr als 120
lieferbare Titel
im Programm |
Auch beim Verlag Th. Schäfer
gibt es auf dem Reprint-Sektor ausgesprochene »Bestseller«
und »Longseller«. Spannagels »Der Möbelbau«
und »Das Drechslerwerk« erstaunlicherweise
beide erst aus den 40er Jahren dieses Jahrhunderts zählen
dazu, ebenso das zweibändige »Schreinerbuch«
(»Die Bauschreinerei« und »Die Möbelschreinerei«)
von Krauth/Meyer aus den Jahren 1899 und 1902. Sehr gefragt
sind historische Werke der Holzbaukunst: Jakob Schüblers
zweibändige »Zimmermannskunst« (1731 und 1736),
»Das Zimmermanns-Buch« (1899), »Die Konstruktionen
in Holz« (1900), »Der Holzbau« (1900) usw. |
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Das Programm für Praktiker |
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Die Techniken
und Erfahrungen
der Handwerker
des 18. und 19.
Jahrhunderts
sind wieder
gefragt |
Gesucht sind Bücher, die alte
handwerkliche Techniken und Verfahren wieder zugänglich
machen. Der Praxisgedanke steht bei der Auswahl geeigneter Titel
für den Reprint ganz im Vordergrund. »Techniken von
gestern für den Praktiker von heute« so könnte
man das Motto der Edition »libri rari« benennen. Doch
nicht nur für den im Handwerk tätigen Praktiker, sondern
auch dem Hobby- und Heimwerker bieten die Reprints hervorragende
Arbeitsgrundlagen und Informationsquellen. |
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Die Reprints des Verlages sprechen
durchaus nicht nur Handwerker an, sondern unter anderem auch
Ingenieure, Bauingenieure, Architekten, Innenarchitekten, Denkmalpfleger,
Restauratoren, Kunst-, Bau- und Technikhistoriker, Volkskundler,
Mediziner, Biologen, Pharmazeuten, Optiker, Veterinäre,
Gastronome, Fachleute in Museen und wissenschaftlichen Instituten
und ganz besonders natürlich die große Gemeinde der
Liebhaber und Sammler wertvoller Bücher. Schließlich
kommen solche Werke, die in der Edition »libri rari«
neu aufgelegt werden, im Original nur höchst selten auf
den Markt, und wenn, dann häufig zu unerschwinglichen Preisen.
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Leihgeber
Bibliotheken:
Bedrohte alte
Buchbestände
werden geschont |
Willkommen sind die Bücher der Edition »libri
rari« besonders den öffentlichen Bibliotheken. Der
alte und anfällige Buchbestand kann dann von der Ausleihe
ausgenommen werden. Das ist eminent wichtig für die säurehaltigen
und von der langsam voranschreitenden Selbstzerstörung
bedrohten Substanz aus dem 19. und dem beginnenden 20. Jahrhundert.
Hier bleibt das Wissen unserer Vorangegangenen der Nachwelt
erhalten und wird dem Leser wieder zugänglich gemacht.
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Aus raren Büchern werden Kostbarkeiten
für viele |
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Das Auffinden »reprintwürdiger Titel«
wie es verlagsintern heißt ist ein Kapitel
für sich. Vieles wird mittlerweile von Privatleuten und
Institutionen an den Verlag herangetragen, oft spielt der Zufall
eine Rolle. Aber im Normalfall geht dem Reprinten ein systematisches
Suchen Forschen möchte man fast sagen voraus.
Schließlich verpflichtet der Name »libri rari«
(Bücher-Raritäten) zu ganz besonderer Sorgfalt. |
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Die Suche nach
»reprintwürdigen«
Titeln ist häufig
mit der Arbeit
eines Detektives
vergleichbar |
So fand sich von dem Vorlagenwerk »Der Dorfschreiner«
von 1900, das für die Reihe »Klassische Lehr- und
Vorlagenbücher für den Praktiker« vorgesehen
war, keine einzige zugängliche Ausgabe in den Beständen
öffentlicher Bibliotheken in Deutschland. Für den
Nachdruck konnte schließlich ein Originalband aus Privatbesitz
herangezogen werden. Es bedurfte jedoch der Suche, um zwei darin
fehlende Tafeln zu ersetzen. Sie fanden sich zu guter Letzt
in einem Exemplar aus der Art & Architecture Collection
Miriam & Ira D. Wallach, einer Studiensammlung der New York
Public Library. |
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Öffentliche
Bibliotheken sind
die wichtigsten
Partner für die
Beschaffung
der Vorlagen |
Ohne die Zusammenarbeit mit Bibliotheken im In-
und Ausland ginge es nicht. Der Verlag Th. Schäfer pflegt
enge Bindungen zu der Universitätsbibliothek in Hannover,
zur Bibliothek des Deutschen Museums in München, der Herzog
August Bibliothek in Wolfenbüttel und anderen. Aber auch
Bibliotheken, die wieder in unser Gesichtsfeld gerückt
sind, spielen eine Rolle: die Stiftung Weimarer Klassik/Herzogin
Anna Amalia Bibliothek etwa oder die Bibliothek des Grassimuseums,
Museum für Kunsthandwerk in Leipzig. |
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Kompetente
Fachleute beraten
und führen
in die Werke ein |
Unbedingt erforderlich ist auch der Kontakt zu
Fachleuten, die beratend helfen und von Fall zu Fall für
ein Vorwort, ein Nachwort oder eine Begleitschrift zu den Reprints
herangezogen werden. So schrieb kein Geringerer als Uwe Seeler
das Vorwort zum »Fußballspiel« (vergriffen),
Kapitän zur See a. D. Immo von Schnurbein, ehemals Kommandant
des Segelschulschiffs Gorch Fock, das Vorwort zum »Handbuch
der Seemannschaft von 1872« (vergriffen). Professor Manfred
Gerner, seinerzeit Leiter des Deutschen Zentrums für Handwerk
und Denkmalpflege, Propstei Johannisberg in Fulda, zeichnet
verantwortlich für eine Reihe von Kommentaren, etwa in
dem »Der dekorative Holzbau« (1893). Diese Begleittexte
ausgewiesener Fachleute erleichtern eine historische Einordnung
der Bücher und erhöhen die Benutzbarkeit der Werke. |
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Die Nachdrucke
sind kleine
bibliophile
Kostbarkeiten
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In technischer und buchästhetischer Hinsicht
hat der Kunstkenner und Druckereifachmann Werner Geißelbrecht
für seine Reprints einen Mittelweg gewählt; nicht
zuletzt, um auch vom Preis her attraktiv zu sein. Luxus- und
Faksimile-Ausgaben zu astronomischen Preisen sind nicht Zielrichtung
des Verlages. Dabei sind alle Bände der Edition »libri
rari« kleine bibliophile Kostbarkeiten. Feste Einbände
und fadengeheftete Buchblöcke sind fast auschließlich
Selbstverständlichkeit. |
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Einbände
mit
Gold- und Silber-
prägungen und
zeitgemäßem
Buchschmuck
gehören zum
Standard |
Ihr eigentliches und unverwechselbares »Gesicht«
erhalten die Titel letztlich durch die Einbandgestaltung. Diese
Aufgabe übernimmt der Verleger stets selbst. Verwertbare
Originaleinbände sind leider höchst selten. In der
Regel haben die alten Bücher im Laufe der Jahre schlichte
Bibliothekseinbände bekommen. Bei den Entwürfen
die Vorsätze sind dabei einbezogen orientiert Geißelbrecht
sich am Stil und Geschmack der Entstehungszeit des Originals.
Kein Band der Edition gleicht somit dem anderen; jeder ist für
sich individuell gestaltet, unter Rückgriff auch auf alte
buchbinderische Techniken ( z.B. mit Farb-, Blind- und Goldprägungen)
und auf zeittypische ornamentale Verzierungen und Schmuckelemente.
Bemerkenswert ist die Liebe zum Detail. So erfreuen bei etlichen
Titeln nach historischen Vorbildern gestaltete Exlibris das
Herz des Bücherfreundes. Die Reprints sind einerseits repräsentative
Geschenke und andererseits wertvolle Sammlerstücke, die
schon heute einen eigenen hohen Stellenwert natürlich neben
den ihnen zugrundeliegenden Originalen erhalten haben. |
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Individuelle
Präsente
von bleibendem
Wert |
Die Bücher der Edition »libri
rari« eignen sich besonders als nicht alltägliche
und individuelle Präsente für Unternehmen, die mit
solchen Zeitdokumenten die eigene Solidität mit Tradition
verbinden. Schon häufig wurden größere Mengen
oder auch Sonderauflagen zu besonderen Anlässen (Jubiläen
usw.) von Firmen geordert. Die Reaktionen der Beschenkten waren
ausnahmslos positiv.
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Die Edition
»libri artis«
Künstlermonographien und Kunstbücher
Die Edition wurde 2002 vom Verlag aufgegeben. |
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Die
Edition »Handwerk und Hobby«
Lehr- und Anleitungsbücher, Werkzeugdokumentationen
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*Mit dem Begriff
»Neubücher«
werden hausintern
alle Titel bezeichnet,
die keine Reprints
sind
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Das erste im eigenen Haus verlegte *Neubuch im
Bereich Handwerk und Hobby war 1986 eine großangelegte,
repräsentativ gestaltete Bild-Text-Dokumentation »Das
Werkzeug des Zimmermanns« von Dr. Günther Heine und
Hans-Tewes Schadwinkel. Hier sind Autoren zusammengetroffen,
die langjährige Praxis in Handwerk, Technik und mit Werkzeug
besitzen. Bei der Bearbeitung des Buches haben sie sammlerische
Interessen verfolgt und ihre akribische Geschichtsforschung
verarbeitet. 1990 folgte »Das Werkzeug des Schreiners und
Drechslers« von Dr. Günther Heine. Beide Bände
vermitteln fundiertes historisches Wissen, sie sind Standardwerke
der Handwerksliteratur. Ähnliches gilt für das 1993
erschienene »Handbuch der Treppenkunde«. Hier präsentiert
Prof. Dr. Friedrich Mielke, Gründer und Leiter der »Arbeitsstelle
für Treppenforschung« erstmals eine breitgespannte
Kulturgeschichte der Treppe. Sie legt das gesamte Wissen einer
fast vierzigjährigen Beschäftigung mit Treppen jeder
Art und aus den verschiedensten Ländern dar.
Das Neubuch-Programm des Verlages Th. Schäfer weist etliche interessante Titel für Hobby- und Heimwerker auf. Diese Bücher sind, wie schon von den Reprint-Bänden gewohnt, allesamt hervorragend ausgestattet.
Auch unsere sogenannten Neu-Bücher sind wie die Reprints der handwerklichen Tradition verpflichtet. Dabei liegt die Betonung auf Handwerk: maschinelle Bearbeitung kommt in unseren Titeln, wenn überhaupt, nur am Rande vor. Die Freude, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, steht im Vordergrund.
So entstand und entsteht ein vielfältiges Programm zu den Themenfeldern Schnitzen, Drechseln, Möbelbau, Bauen im Außenbereich, Weidengeflechte, Schmieden und der textilen Kunst des Quiltens.
Der Reihentitel »Handwerk und Hobby« wurde 2005 fallen gelassen. Diese Unterscheidung zur »Edition libri rari« wird nicht mehr benötigt, da die sog. »Neubücher« mittlerweile als das eigentliche Verlagsprogramm angesehen werden.
Die erfolgreichsten Titel in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends sind "Blockhäuser und Hütten" von Sven Gunnar H�kansson, "Schmieden lernen" von Lars Enander, "Messer schmieden" von H�vard Bergland und "Weidengeflechte für Haus und Garten" von Marianne Mortensson.
Aktuell sehr erfolgreiche Titel sind "Baumhäuser selbst bauen" von David und Jeanie Stiles und die "Kleinen Schnitzereien" von Chris Lubkemann.
Neben dem Bestreben erfolgreiche Titel zu machen, pflegen wir aber auch Randbereiche. So haben wir jüngst eine Anleitung zum Bau von Weihnachtspyramiden veröffentlicht, thematisieren wir in mehreren Büchern die Arbeit mit Grünholz, also mit frischem, nicht abgelagertem Holz und haben zwei Titel zum slöjd-Gedanken, einer schwedischen Tradition der bäuerlichen Selbstversorgung, die in Schweden noch heute gepflegt wird. im Programm.
Beim Stöbern in unserem Programm werden Sie weitere ungewöhnliche Titel und Themen finden!
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Mit ungewöhnlichen
Patchwork-Büchern
hat der Verlag
Th. Schäfer sich
einen Namen
gemacht |
Patchwork
ist eine uralte Technik, die seit vielen Jahren wieder Hochkonjunktur hat. Das Standardwerk von Linda Seward "Das große Buch von Patchwork, Quilt und Applikation" ist ein umfassendes Grundlagenwerk, das im Frühjahr 1998 bereits in zweiter, verbesserter Ausgabe erschien. Der Programmbereich "Patchwork und Quilten" wird derzeit stark ausgebaut. Mit führenden Autorinnen wie Ruth B. McDowell, Alex Andersson, Celia Eddy und Susan Briscoe sieht sich der Verlag als deutschsprachiger Marktführer.
Der Verlag Th. Schäfer ist ein vielseitiger Verlag mit einem klaren Fokus: traditionelle Handwerkstechniken in nachvollziehbaren Anleitungen zu präsentieren. Dabei achten wir neben der inhaltlichen auch auf die herstellerische Qualität des Buches. Fadenheftung, gutes Papier, häufig fester Einband: unsere Bücher halten etwas länger und sie halten auch mal 'was aus.
Ob für Schule oder Beruf, Arbeit oder Freizeit, ob als repräsentatives Geschenk oder unentbehrliche Arbeitsgrundlage - mit den Bänden des Verlages sollen Sie stets sicher sein, Qualität zu erwerben.
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